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Großer Andrang beim Kulturfrühstück

05.02.2017

Am 05. Februar 2017 fand das Kulturfrühstück des Darmstädter Kulturforums der Sozialdemokratie im LT 10 in der Rheinstraße 99 statt. Rund 40 Gäste aus Kunst, Kultur und Politik folgten der Einladung und verbanden Diskurs mit Kulinarik. Der Vorstand organisierte in stundenlanger Vorbereitung ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Frühstück, für angeregte Gespräche sorgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wie stehen die Chancen beim Welterbe Mathildenhöhe? In welche Richtungen entwickeln sich die Jugendkulturen? Welche Zukunft haben kleinere Künstlerateliers? Wie kann die Stadtpolitik Kreative besser unterstützen? Was kann in Darmstadt für die Künstlerinnen und Künstler und vielen freien Kulturträger noch besser gemacht werden? Wo erwartet man sich Hilfe und Unterstützung? Die Vielfältigkeit der hiesigen Künstlerszene spiegelte sich auch die angesprochenen Themen wider. Bis in den frühen Nachmittag wurden intensive, abwechslungsreiche Gespräche geführt. Die stellvertretende Vorsitzende des Kulturforums Ulrike Poth sorgte zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern für das leibliche Wohl der Gäste und dass niemandem die Getränke ausgingen. Der Vorstand will dieses Format des Kulturfrühstücks, das jetzt schon einige Mal stattfand, auch in Zukunft fortführen, da man dadurch sehr nah an den Vorstellungen und Bedürfnissen der Kultur- und Kreativszene sei.


Brigitte Zypries nahm als frisch ernannte Bundeswirtschaftsministerin das Kulturfrühstück als einen ihrer ersten Termine war und sprach zu den Teilnehmern. Sie stieg kurzer Hand auf einen Stuhl, um die Anwesenden besser zu sehen und hob in ihrer Ansprache insbesondere hervor, dass die Kultur- und Kreativ-Szene ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist und dieser Bereich von ihr als Ministerin ein besonderes Augenmerk habe. Sie verwies darauf, dass sie diesen Bereich auch in den letzten Jahren bereits als Staatssekretärin begleitet habe und soeben im Bereich Filmwirtschaft weitere umfangreiche Bundesfördermittel auf den Weg gebracht habe. Erstmals stellt auch eine Studie zur Filmwirtschaft die wirtschaftliche Bedeutung der Branche als wichtigen wirtschaftlichen Multiplikator dar.


Einer der weiteren Ehrengäste war OB-Kandidat Michael Siebel. Dieser würdigte die hohe Qualität der Darmstädter Kulturlandschaft und das große kulturelle Engagement aller Gesellschaftsschichten. Er hob hervor, dass das kulturelle Leben in Darmstadt durch ein Zusammenwirken der Kulturwirtschaft, dem privaten Engagement vieler freier Kulturträger und den in öffentlicher Trägerschaft befindlichen Kultureinrichtungen geprägt sei und eine verlässliche Förderung und Unterstützung dem besonderen Schutz des Staates verdiene. Kultur sei ein öffentliches Gut, deren Förderung nicht nur fortentwickelt, sondern aufgestockt werden müsse.


Die Vorsitzende des Kulturforums Dagmar Metzger erinnerte daran, dass Wahlentscheidungen auch Weichenstellungen für Kunst- und Kulturentwicklungen seien. Am 19. März wird dieses Jahr ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Mit Michael Siebel kandidiert der Vorsitzende des Hessischen Forums für Kunst- und Kultur der Sozialdemokratie, der sich im Besonderen um die Anliegen von Künstlerinnen und Künstlern kümmern wird. Am 23. September folgt dann die Bundestagswahl.



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