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Intelligente Straßenlaternen zur Verkehrssteuerung auch im Landkreis notwendig

03.02.2019

Dass in Darmstadt künftig intelligente Straßenlaternen dabei helfen sollen, den Verkehrsfluss zu messen und mit zu steuern begrüßt der Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger ausdrücklich.

"Verkehrsdaten zu erheben und diese zur Steuerung zu nutzen, verbessert den Verkehrsfluss und hilft bei der Luftreinhaltung. Zweifelsohne also ein gutes Instrument."

Allerdings pendeln beispielsweise aus Mühltal nach aktuellen statistischen Erhebungen des Landkreises Darmstadt-Dieburg bereits heute fast die Hälfte aller Beschäftigten zum Arbeiten nach Darmstadt. Auch aus Roßdorf und Ober-Ramstadt fahren täglich mehr als 40% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Wissenschaftsstadt. Aus dem gesamten Landkreis sind es etwa 30.000 Pendlerinnen und Pendler. Durch Darmstadt hindurch machen sich knapp 11.000 von ihnen auf den Weg nach Frankfurt.

"Ein Einsatz der Laternen ausschließlich im Darmstädter Stadtgebiet ist daher nicht zielführend, da ein großer Teil des Verkehrs aus dem Landkreis kommt", kommentiert Kaffenberger das Vorhaben im Rahmen des Projektes Digitalstadt Darmstadt.

Kaffenberger regt an, dass Stadt und Land einen gemeinsamen Verkehrsentwicklungsplan erarbeiten und schon jetzt in Bezug auf die digitalisierte Verkehrssteuerung kooperieren.

"Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein sinnvolles Projekt nicht zu Ende gedacht wird. Wir brauchen gerade beim Thema Verkehr eine bessere Zusammenarbeit in der Region. Das bedeutet: Schon bald intelligente Laternen auch im Landkreis und perspektivisch einen gemeinsamen Verkehrsentwicklungsplan", so Kaffenberger abschließend.



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