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SPD informiert

30.01.2015

Die SPD-Eberstadt hat sich in der jüngsten Vergangenheit wiederholt kritisch über den Bau eines Kreisels an der Kreuzung Heidelberger Landstraße/Reuterallee geäußert. Das Echo der Bürgerinnen und Bürger war so groß, dass wir uns dazu entschieden haben eine Unterschriftenaktion zum geplanten Bauvorhaben durchzuführen. Wir möchten damit ein Zeichen für echte Bürgerbeteiligung setzen und mit ihnen in einen offenen Dialog treten.

Weiterhin möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Informationen zum geplanten Bau des Kreisels bereitstellen.


Die Kosten:

Nach einer entsprechenden Vorlage, die am 16.12.2014 von der Koalition im Stadtparlament verabschiedet worden ist, steigen die Kosten für den Bau des Kreisels von bisher 670.000 Euro um 180.000 Euro auf nun mehr als 850.000 Euro. In dieser Kostensteigerung inbegriffen ist eine Teilsanierung der angrenzenden Reuterallee. Sie macht 60% der Steigerung aus. Somit sind 40% dieser Kostensteigerung dem Kreisel zuzuschreiben, der sich damit schon jetzt um mindestens 10% erhöht hat. Dabei ist zu beachten, dass die Teilsanierungen der Reuterallee, je nach Einschätzung der Sanierungsbedürftigkeit, auch eingeschränkt werden können. Die Kosten sind aber dennoch gebilligt worden. Sodass man diese Sanierungsarbeiten je nach Kostenentwicklung des Kreisels entsprechend anpassen kann, sodass der Gesamtkostenplan eingehalten werden kann. Dies ist eine bewusste Täuschung der Koalition!

 

Die Nebeneffekte:

Zwingende Begleiterscheinung des Verkehrskreisel ist die beidseite Öffnung der Katharinenstraße. Die Vorteile für die Bewohner des Neubaugebietes E44/am Wolfhartweg stehen hier den Interessen der Bürger aus der Katharinenstraße und Umgebung entgegen. In dieser Sache wollen wir uns erst mit den Betroffenen an einen Tisch setzen, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Mit dem Bau des Kreisels wird es in Zeiten des Berufsverkehrs zu einem nahezu ununterbrochenem Verkehrsfluss vom Kreisel in Richtung Innenstadt und zurück kommen. Wir befürchten, dass dadurch das Einordnen in die Heidelberger Landstraße im Norden des Kreisels schwieriger wird. Gerade an der ampellosen Kreuzung Von-Ketteler-Straße/Heidelberger Landstraße wird es zu Komplikationen kommen.

 

In eigener Sache:

Immer wieder mussten wir uns in den letzten Wochen von unseren politischen Gegnern sagen lassen, dass wir ja einst auch für den Kreisel gewesen seien und jetzt nur den Unmut der Bevölkerung ausnutzen würden. Dem möchten wir an dieser Stelle erneut wiedersprechen. Ja, es stimmt auch wir waren einst für diesen Kreisel. Damals sollte dieser allerdings nur 450.000 Euro kosten. Als abzusehen war, dass diese Kosten nicht zu halten sind, hat die SPD von diesem Projekt Abstand genommen. Nun soll der Kreisel knapp doppelt so viel Kosten. Wir glauben, dass es - auch bei der aktuellen Haushaltslage - besser wäre andere Prioritäten zu setzen.

 

Wir fordern:

Seit geraumer Zeit setzen wir uns für einen offenen Dialog zur Umgestaltung des Eberstädter Ortskerns ein. Dabei geht es sowohl darum einen lebendigen Ortskern mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten zu erhalten und zu gestalten, als auch darum die Situation an der Wartehalle zu verbessern. Zwar spricht die Koalition immer wieder davon, dass der Kreisel Teil eines Gesamtkonzepts sei, doch dieses ist bis jetzt weder bekannt noch öffentlich mit den Bürgern besprochen worden. Gerne möchten wir dies mit Ihnen und Ihren Unterschriften einfordern. Denn am Ende ist es der Ortskern aller Eberstädter.

 

Vorherige Pressemitteilungen:

Pressemitteilung zur geplanten Umgestaltung des Eberstädter Ortskerns
Pressemitteilung zur  Entscheidung für den Bau eines Kreisels an der Heidelberger Landstraße/Ecke Reuterallee



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