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SPD Eberstadt fordert Öffnung der Heinrich-Delp-Straße

03.03.2012

Etwa 40 Bürger waren der Einladung der SPD Eberstadt gefolgt und starteten am Samstagmorgen (3.) zur diesjährigen Winterwanderung. Nach einem kurzen Gang zum Hotel Waldfriede trafen die Spaziergänger den ehemaligen Denkmalpfleger der Stadt Darmstadt, Nikolaus Heiss. Erste Station des stadthistorischen Rundgangs war die St.-Barbara-Siedlung. Dort entstanden 1957 Doppel- und Einzelhäuser für Offiziere und Generäle der US-Streitkräfte, die heute unter Denkmalschutz stehen. Anschließend zeigte Heiss verschiedene Häuser in der Villenkolonie und erklärte sehr anschaulich die verschiedenen Architekturstile. Die Kolonie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts im Wald zwischen Eberstadt und Darmstadt. Die Häuser wurden von bekannten Architekten wie Heinrich Metzendorf, Friedrich Becker und Jan Hubert Pinand geplant. Die Teilnehmer des Winterspziergangs der SPD Eberstadt zeigten sich begeistert von den vielen Kleinoden in der Villenkolonie, die bei genauerer Betrachtung zu finden waren.

Zum Abschluss begab man sich an das obere Ende der Heinrich-Delp-Straße und diskutierte über die Rahmenplanung für die Konversionsflächen. Die Wandergruppe war sich einig, dass die Heinrich-Delp-Straße für den Durchgangsverkehr in das neue Stadtquartier geöffnet werden müsse. „Es muss möglich sein, das Quartier direkt aus Eberstadt mit dem PKW zu erreichen, ohne über die Heidelberger Landstraße fahren zu müssen“, fasste die SPD-Vorsitzende Katrin Kosub die Diskussion zusammen. Und weiter: „Wir werden uns dafür in den parlamentarischen Gremien einsetzen. Klar ist aber auch, dass die Straße nicht zur Ausweichstrecke für die Heidelberger Landstraße und Karlsruher Straße in Nord-Süd-Richtung werden darf.“



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