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SPD-Politiker fordern gemeinsame Bewerbung um 5G-Modellregion

06.07.2018

Dr. Jens Zimmermann, Catrin Geier, Bijan Kaffenberger und Tim Huß fordern die zuständigen politischen Gremien in der Stadt Darmstadt und im Landkreis auf, eine Bewerbung als Modellregion für den Mobilfunkstandard 5G auf den Weg zu bringen. Im Bundes-haushalt, der in dieser Woche beschlossen wurde, stehen Fördermittel für fünf Modellregionen in Deutschland für die Erprobung der Technologie bereit.

"Darmstadt und Darmstadt-Dieburg sind ideal für den Wettbewerb um die Modellregion und die Fördermittel. Unsere gesamte Region profitiert seit Jahren von der Digitalisierung. Als nächster Schritt gehört der Ausbau der modernsten digitalen Infrastruktur dazu", begründet Dr. Jens Zimmermann, Bundestagsabgeordneter für Darmstadt-Dieburg und digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion den Aufruf. Entsprechende Anträge werden in den Kreistag und die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Die Digitalstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg blicken auf eine Historie der digitalen Vernetzung zurück. Begonnen mit dem Netzwerk im IT-Cluster Rhein-Main-Neckar und der Kooperation zwischen den digitalen Unternehmen haben wir den Weg in die Zukunftsfähigkeit geebnet und wissen, dass unsere Region auf der digitalen Überholspur ist. Universitäten und Hochschulen leisten herausragende Entwicklungsarbeit.
"Der nächste Meilenstein ist deshalb der Schritt zum neuen Mobilfunkstandard 5G und zur digitalen Region", meint Bijan Kaffenberger, SPD-Kandidat zur Landtagswahl im Wahlkreis 50. "Wir können ein Alleinstellungsmerkmal im Bewerbungsprozess entwickeln, wenn sich Stadt und Landkreis gemeinsam bewerben."

Ergänzt wird dieses Argument von Catrin Geier, SPD-Kandidatin im östlichen Teil des Landkreises Darmstadt-Dieburg. "Es steigert die Qualität der digitalen Infrastruktur, wenn wir neben dem Glasfaserausbau auch auf die Mobilfunk-Technologien setzen. Im Breitbandausbau spricht man in Hessen oft von digitaler Spaltung und unterschiedlichen Ausbaustufen in der Stadt und auf dem Land. Wie es gemeinsam geht, könnten die politischen Gremien an dieser Stelle beweisen."

Der Mobilfunkstandard 5G sei eine Zukunftsinvestition berichtet Tim Huß, SPD-Kandidat für den Wahlkreis 49. Zum Potential der Technologie verweist er auf die Aufgaben, die in der Region anstehen. "Die massiven Verkehrsprobleme werden ohne den Landkreis und ohne die Chancen der digitalen Transformation nicht zu lösen sein", sagt Huß. "Wenn die Digitalstadt sich als Insel versteht, wird sie scheitern. Stadt und Landkreis sollten an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu zählen Maßnahmen für mehr Verkehrsfluss oder die Errichtung eines on-demand-ÖPNVs. Eine gute digitale Infrastruktur ist hier das Fundament."



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